Dietmar – Behandlung einer Besson Trompete
Dietmar – Behandlung einer Besson Trompete 
Hallo Wolfgang,

Hallo Wolfgang,
Die Meha habe ich 1989 gekauft nachdem bis dahin meine 37er Bach mein Hauptinstrument war.
Die meisten Einsätze hatte ich fortan mit dem Besson-Horn gespielt und war immer super zufrieden.
Bis dann in 1992 bei einem Gig eine Lautsprecherbox ganz unglücklich auf mein Gig Bag kippte und die Trompete buchstäblich platt war.
Eine aufwendige Reparatur des Schalltrichters sowie diverser anderer Bauteile war die Folge.
Das Instument war danach bei weitem nicht mehr das, was es vor dem „Unfall“ war.
Einige Töne liessen sich schwerer anblasen wie zuvor und kippten manche auch bei Intervallen einfach, die eigentlich sicher hätten kommen sollen.
Somit geriet dieses Instrument in meinem „Bestand“ ins Hintertreffen und wurde von mir lange Zeit eigentlich gar nicht mehr gespielt.
Ein Freud brauchte jetzt im letzten Jahr dringend eine gute Bach und bat mich darum ihm meine alte 37er zu leihen. Somit habe ich ihm die gegeben, denn ich hatte ja noch die Meha (in der kleinen Hoffnung, dass ich mich mit den kleinen „Ungereimtheiten“ abfinden könne).
Dieses war leider nicht der Fall und somit gab ich das Instrument (weil ich bei näherer Betrachtung feststellte, dass damals bei der Reparatur Pfusch gemacht wurde) ans Musikhaus Beck in Dettingen um am Schalltrichter Korrekturen vorzunehmen und das Instrument zu überholen.
Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden eine Besserung stellte sich ein, jedoch war dies auch kein Quantensprung nach vorn – was ich auch nicht wirklich erwartet hatte.
Eine letzte Hoffnung war nun Eure Tieftemperaturbehandlung und – was soll ich sagen?
Die Trompete ist wieder mein Hauptinstrument. Die Defizite die es in Ansprache gehabt hat, sind vergessen.
Alle Töne rasten sauber und sicher ein und „Problemtöne“ sind Vergangenheit.
Leider konnte ich sie bislang noch nicht im Orchester, sondern nur im kleinen Ensemble und solistisch testen. Bis jetzt bin ich jedenfalls echt zufrieden, es ist quasi wieder „ganz die alte“.
Vorab erst einmal vielen Dank.
Gruss
Dietmar
